Licht und Finsternis

LICHT UND FINSTERNIS, SONNE UND MOND, TAG UND NACHT

Gott hat von Anfang an eine bipolare Welt erschaffen, in der es nicht nur Licht, sondern auch die Abwesenheit von Licht, nämlich Finsternis gibt. So hat Er von Anfang an auch bestimmt, dass es sowohl Zeiten des Lichts gibt (Tag), als auch Zeiten der Finsternis (Nacht). Ihre jeweiligen „Herrscher“ sind die Sonne für den Tag und der Mond für die Nacht.

1.Mo.1,16-18: „16. Und Elohim machte die zwei großen Lichter: das große Licht zur Beherrschung des Tages, und das kleine Licht zur Beherrschung der Nacht, und die Sterne. 17. Und Elohim setzte sie ins Firmament der Himmel, um auf dem Erdland zu leuchten, 18. und zu herrschen im Tag und in der Nacht und zu scheiden zwischen dem Licht und der Finsternis. Und Elohim sah, dass es gut war.“

1.Mo.1,5: „Und Elohim rief zum Licht Tag, und zur Finsternis rief Er Nacht.“

In das gesamte Schöpfungsgeschehen hat Gott eine weitreichende Symbolik heineingelegt. Es ist eine Welt der Metaphorik. Die Bibel spricht auch von Schatten (Hebr.8,5) und will damit sagen, dass das Sichtbare eine Abschattung des für uns Unsichtbaren, Verborgenen aber Wesenhaften (das Eigentliche, Wahre) ist.

Die Symbolik von Licht und Finsternis

Gott ist Licht:

1.Joh.1,5: „Und dies ist die Botschaft, die wir von Ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht und keinerlei Finsternis ist in Ihm.“

Ps.84,12: „Denn JHWH Elohim ist Sonne und Schild…“

Das wesenhafte, wahre Licht Gottes findet also Seine Entsprechung im Licht der Sonne, die am Tag scheint.

Auch Jesus bezeichnet sich als das Licht:

Joh.12,46: „Ich bin als Licht in die Welt (w. Kosmos) gekommen, auf dass jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt.“

Joh.8,12: „Wiederum redete Jesus zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt (w. Kosmos); wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.“

Joh.3,19: „Dies aber ist das Gericht, dass das Licht in die Welt (w. Kosmos) gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis viel mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse.“

Licht steht in enger Verbindung zum Leben. Ohne das Licht der Sonne würde es auf der Erde kein Leben geben. Auch diese Wahrheit findet ihre Entsprechung im für uns unsichtbaren Bereich.

Finsternis:

Die Finsternis dagegen, die Abwesenheit von Licht, steht in Verbindung mit dem Tod und dem, der die Macht des Todes hatte, nämlich Satan.

Eph.6,12: „Denn unser Kampf ist nicht mit (a. gegen) Fleisch und Blut, sondern mit den Autoritäten, mit den Weltbeherrschern (w. Kosmokratoren) dieser Finsternis, mit den geistlichen Mächten der Bosheit in den Überhimmeln (w. Aufhimmlischen).“

Kol.1,12-13: „12. …als Dankende dem Gott-Vater, der euch tauglich gemacht hat zum Anteil am Erbe (w. Los) der Heiligen im Licht, 13. der uns birgt aus der Autorität der Finsternis und versetzt in die Regentschaft des Sohnes seiner Liebe…“

Als Jesus im Garten Gethsemani von den Hohepriestern und den Hauptleuten des Tempels abgeführt wurde, sagte Er:

Lk.22,53: „…dies ist die Stunde und die Autorität der Finsternis.“

Diese geistliche Finsternis wurde während der Kreuzigung Jesu sogar sichtbar:

Mt.27,45: „Aber von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Erdland bis zur neunten Stunde.“

Dass die Sonne Gott symbolisiert sagt Ps.84,12 aus. Auch der Mond als Herrscher über die Nacht (1.Mo.1,16) symbolisiert eine Person, nämlich Satan. Der Mond selbst erzeugt kein eigenes Licht, er wäre also in völlige Dunkelheit gehüllt ohne das Licht der Sonne, welches er reflektiert und das seinen eigentlichen Finsterniskern verbirgt.

Über Satan heißt es:

2.Kor.11,14: „Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engel des Lichts an.“

Satan ist kein Engel des Lichts, er gehört dem Bereich der Finsternis an, aber er tritt in dieser Gestalt auf, um seinen eigentlichen Finsternis-Charakter zu verbergen.

Die Berufung zum Licht:

Gott ruft die Menschen zum Licht. Nicht länger sollen sie unter der Herrschaft der Finsternis sein.

1.Petr.2,9: „…damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch berufen hat aus der Finsternis zu Seinem wunderbaren Licht…“

Apg.26,18: „…zu öffnen ihre Augen, dass sie sich von der Finsternis weg ins Licht wenden und von der Autorität Satans auf Gott zu…“

1.Thess.5,5: „…denn ihr alle, ihr seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages; wir sind nicht Söhne der Nacht, noch der Finsternis.“

Eph.5,8: „Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn; wandelt als Kinder des Lichts…“

Röm.13,12: „Lasst uns nun die Werke der Finsternis ablegen und die Rüstungen (a. Waffen) des Lichts anziehen.“

So wie Gott am ersten Tag das Licht von der Finsternis trennte, so sollte das auch in unserem Leben sein. Licht und Finsternis gehören nicht zusammen:

2.Kor.6,14: „Denn welche Genossenschaft hat Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit oder (so könnte man auch fragen) welche Gemeinschaft hat Licht mit Finsternis?“

Das Essen vom Baum der Erkenntnis, bei dem Gut und Böse, Licht und Finsternis, nicht getrennt waren, brachte den Tod:

1.Mo.2,17: „…aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon sollst du nicht essen, denn an dem Tag, da du von ihm isst, wirst du sterben.“

Das himmelstürmende Unternehmen Babylon

Bereits die Menschen der Urzeit hatten die konkrete Absicht, in die Himmel zu gelangen. Davon spricht die Bibel:

1.Mo.11,4: „Und sie sprachen: Siehe! Wir wollen uns eine Stadt bauen und einen Turm, und sein Haupt (a. Spitze) in den Himmeln. So wollen wir uns einen Namen machen, dass wir nicht zerstreut werden auf dem Angesicht des Erdlands!“

1.Mo.11,6-8: „6. Und JHWH sprach: Siehe, sie sind ein Volk und haben alle eine Sprache, und dies haben sie angefangen zu tun; und nun wird ihnen nichts verwehrt werden, was sie zu tun ersinnen. 7. Siehe! Wir wollen hinabsteigen und ihre Sprache dort verwirren, dass sie einer des anderen Sprache nicht verstehen! 8. Und JHWH zerstreute sie von dort auf dem Angesicht des ganzen Erdlands, und sie hörten auf, die Stadt zu bauen.“

Die einschneidende Maßnahme Gottes war nicht als endgültiger Stopp für das Programm vorgesehen, sondern diente als langzeitig wirkende Bremse des Vorhabens.

Diese Zielsetzung, in die Himmel zu gelangen, ist in unserer Zeit wieder aufgegriffen worden. Der Mond gehört zum Bereich der Himmel. Eine Mondlandung stellt demgemäß die neuzeitliche Verwirklichung des alten babylonischen Vorhabens dar.

Der Antichrist und der Thron des Drachen

Der Thron Gottes befindet sich in den Himmeln:

Ps.11,4: „JHWH – in den Himmeln ist Sein Thron…“

Der König von Babylon, eine Vorschattung des Antichristen der Endzeit wird zitiert:

Jes.14,13: „Und du sprachst in deinem Herzen: Die Himmel steige ich hinauf, über die Sterne ELs (hebr. Bezeichnung für Gott) erhöhe ich meinen Thron…“

Laut Eph.6,12 befinden sich die Mächte der Bosheit in den Himmeln. Dort befindet sich auch der Thron Satans, d.h. seine Regierungszentrale. Von dort aus wird er samt seinen Engeln (Boten) in der Endzeit auf das Erdland geworfen werden.

Offb.12,7-9: „7. Und es entstand ein Streit in dem Himmel: Michael und seine Engel stritten mit dem Drachen. Und der Drache stritt und seine Engel; 8. und sie siegten nicht, auch wurde ihre Stätte (Aufenthaltsort) nicht mehr in dem Himmel gefunden. 9. Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, welcher Diabolos und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf das Erdland, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen.“

Der Antichrist der Endzeit wird in der Offenbarung beschrieben:

Offb.13,2: „Und das Tier, das ich sah, war gleich einer Leopardin, und seine Füße wie die eines Bären, und sein Maul wie eines Löwen Maul. Und der Drache gab ihm seine Macht und seinen Thron und große Autorität.“

Der Drache, eine andere Bezeichnung für Satan, wird dem Antichristen (in der Offenbarung als Tier dargestellt) seine Macht, seinen Thron und große Autorität geben.

Um die Himmel zu ersteigen, bedarf es einer überdimensionalen Energie. Auch ist klar, dass derjenige, der in den Himmeln einen klar definierten Aufenthaltsort hat, über große Autorität verfügt.

Die NASA hat für 2012 geplant, bemannt auf den Mond zu fliegen. Laut biblischer Prophetie wird das Vorhaben, die Himmel zu ersteigen, am Ende der Zeit (nicht vorher!) gelingen.

Das Ende der Finsternis

Innerhalb der neuen Stadt Jerusalem, in welcher der Thron Gottes sein wird, werden Sonne und Mond keine Rolle mehr spielen:

Jes.60,19: „Nicht wird dir noch die Sonne zum Licht sein am Tag, noch zum Erglänzen der Mond dir scheinen; sondern JHWH wird dir zum äonischen Licht…“

1.Joh.2,8: „…die Finsternis vergeht und das wahrhafte Licht leuchtet schon.“

Die Adler

Die Adler

Vor undenklich langer Zeit, als es die Erde noch nicht gab, lebten die Vögel im Land der Liebe. Das heißt, sie lebten eigentlich nicht, weil sie damals von ihrer Existenz noch nichts wussten. Sie waren einfach da, ohne voneinander und von sich selbst zu wissen, in dunkler, warmer Geborgenheit.

Eines Tages beschloss der König des Landes, seine Vögel aufzuwecken. Lange hatte er sie betrachtet und sich an ihrer Vielfalt und Farbenpracht erfreut. Nun berührte er behutsam die Brust eines jeden Vogels. Zum ersten Mal breiteten sie ihre Flügel aus, zitternd und unbeholfen. Sie spürten, dass sie lebten und dass andere neben ihnen lebten. Ein ungeheures Glücksgefühl erfüllte ihre Seelen: Hier war es schön, denn jeder fühlte sich mit dem anderen verbunden. Und der König sorgte gut für sie. Er kümmerte sich um Futter und achtete darauf, dass ein jeder die Zuneigung und Liebe bekam, die er brauchte, um sich wohl zu fühlen, um zu wachsen und zu gedeihen.

So wuchsen die Vögel heran und unter der liebevollen Obhut des Königs machten sie ihre ersten Flugversuche. Es war gar nicht so leicht für sie, die Flügel richtig zu gebrachen. Sie mussten lernen, sich so in den Wind zu legen, dass er trug und sich so zu bewegen, dass sie vorankamen. Aber Tag für Tag verbesserten sich ihre Flugkünste. Und es machte ihnen Freude, zu leben und zu fliegen.

Als alle Vögel die Kunst des Fliegens perfekt beherrschten, berief der König eine große Versammlung ein. „Ihr habt lange in meinem Land gelebt“, sprach er. „Ich habe euch das Fliegen beigebracht und das Futtersuchen, so dass ihr von jetzt an für euch selbst sorgen könnt. Nun seid ihr frei. Fliegt, wohin immer ihr wollt. Eure Reise wird ein großes und gefahrvolles, aber auch ein schönes Abenteuer sein.“

„Warum sollen wir fortfliegen aus diesem Land und fort von dir, wo wir doch glücklich sind?“ piepste ein kleiner Vogel und flatterte ängstlich mit seinen Flügeln, denen er doch nicht so recht zu trauen schien. „Dieses Land heißt ‚Liebe‘, erwiderte der König. „Deshalb müsst ihr frei sein und aus eigenem Willen hierher zurückkehren. Hier ist der Ausgangspunkt und das Ziel eures Lebens. Ich gebe euch die Sehnsucht mit auf den Weg, damit ihr nicht aufhört zu suchen und nie vergesst, wo ihr daheim seid. Singt in euren Liedern von mir und meinem Land.“ Jeden Vogel winkte der König noch einmal zu sich und flüsterte ihm ein Abschiedswort ins Ohr. Zum Schluss waren nur noch wenige Vögel übrig, die auf das Wort des Königs warteten, um sich dann in die Lüfte zu schwingen.

„Für euch habe ich noch einen besonderen Auftrag. Die Stimme des Königs klang leise und sehr geheimnisvoll, so dass die kleine Vogelschar erstaunt aufhorchte. „Ich brauche eure Hilfe. Diejenigen, die ich gerade in ihre Freiheit entlassen habe, werden es schwer haben. Denn nichts ist schwerer zu leben als die Freiheit. Sie sind ins Ungewisse geflogen. Sie müssen ihre eigenen Erfahrungen machen; Erklärungen und Warnungen hätten ihnen wenig bedeutet. Bisher kannten sie ja nur die Wärme und Geborgenheit meiner Nähe. Nun sind sie sich selbst überlassen und werden zum ersten Mal die Einsamkeit fühlen.

Sie werden die bunten Blumen und grünen Bäume erleben, die ich zu ihrer Freude gepflanzt habe; an klaren, sprudelnden Quellen werden sie ihren Durst löschen und auf den Wipfeln der höchsten Bäume ihre Lieder singen. Aber sie werden auch den kalten Wind spüren; Regen und Schnee werden auf sie einstürmen, wenn sich die Wolken zusammenballen und den Blick zur Sonne versperren. Im Winter wird ihre Welt ganz farblos sein und kalt. Sie werden sich Nester bauen aus Lehm und Stroh, zum Schutz und aus Sehnsucht nach Wärme.

Nein, ich werde sie nicht vergessen. Keine Stunde wird vergehen, wo ich mich nicht um sie sorge. Aber sie werden mich vergessen und mein Wort, das ich ihnen zum Abschied gab. Und viele von denen, die es behalten, werden daran zweifeln. Darum müsst ihr es ihnen wieder bringen, dieses Wort. Fliegt zu denen, die frierend am Boden kauern und nicht mehr wissen, wozu sie ihre Flügel gebrauchen können. Fliegt zu denen, die satt und selbstzufrieden in ihren Nestern hocken und ihre eigentliche Bestimmung vergessen haben. Fliegt zu denen, die im Flug die Kraft verlassen hat und die taumelnd über dem Abgrund schweben. Heilt ihre verletzten Flügel und ihre traurigen Seelen mit meinem Wort!“

„Was sollen wir ihnen sagen, großer König?“ fragten die Vögel wie aus einem Mund. „Sagt jedem einzelnen: Du bist ewig geliebt! Schaut jeden so lange an, bis er glaubt, seine Flügel ausbreitet und sich voller Mut und Hoffnung aufmacht. Ihr seht“, fuhr der König fort, „ihr habt eine große Aufgabe. In eurer Hand liegt das Schicksal derer, die ich liebe. Ich nenne euch ‚Adler‘ und gebe euch mächtige Flügel, die euch verlässlich tragen in der Weite des Horizonts. In euren Augen wird ein Licht funkeln, das heller ist als der Tag. Ihr werdet nicht im Schutz der Bäume Nester bauen, sondern in höchster Höhe auf nacktem Felsen eure Behausungen haben. Diese Unwegsamkeit nehmt ihr nicht umsonst in Kauf. Mit eurem Beispiel erinnert ihr alle anderen Vögel daran, dass sie unterwegs sind. Ihr weckt in ihnen die Sehnsucht nach dem Land, das ihnen ewig Heimat sein wird.“

Die Adler waren von den Worten des Königs tief beeindruckt. Sie fühlten in sich eine seltsame Mischung aus Begeisterung, Stolz und Angst. „Großer König“, sprachen sie, „dein Auftrag ist uns eine große Ehre, und gern möchten wir dir helfen. Aber sind wird nicht zu schwach für dieses Wagnis? Du hast uns riesige Flügel gegeben und dein Licht in unsere Augen gezaubert. Aber in uns schlägt ein Herz, das nicht größer ist als das der anderen Vögel, denen zu helfen du uns hinaus schicken willst. Auch wir spüren in uns die Angst vor der Einsamkeit und Kälte; auch wir spüren die Sehnsucht nach Wärme und Geborgenheit, die wir in unseren notdürftig zusammengebauten Behausungen auf Fels und Eis entbehren müssen.“

„Ihr habt recht“, erwiderte der König. „Euer Herz ist nicht größer als das der anderen, und das hat seinen Sinn. Gäbe ich euch ein weiteres Herz, dann könntet ihr eueren Auftrag nicht erfüllen. Ihr würdet zu den Vögeln fliegen, ihnen große Dinge sagen, aber sie würden eure Sprache nicht verstehen. Daher muss auch euer Herz die Angst kennen, den Zweifel und die Sehnsucht, die Schuld und die Vergebung. Denn wer nicht mit-leidet, versteht nichts von der Not der anderen. Ihr, meine Adler, werdet stärker unter eurer Angst und dem Bewusstsein eurer Schwächen leiden als die anderen Vögel, weil eure Sehnsucht nach Vollkommenheit größer ist. Doch seid getrost: ihr dürft schwach sein. Es ist sogar notwendig, dass ihr das spürt, denn aus dem Empfinden eurer Grenzen wachsen die Demut und das Vertrauen zu mir. Glaubt an meine Größe, die ich euch offenbaren will. Dann wird kein Sturm euch aus der Bahn werfen.“ Damit ging der König nun auf jeden Adler zu, sah ihn lange liebevoll an und entließ ihn mit den Worten: „Ewig bist du mein!“ (Jesaja 40,31)

(Verfasser unbekannt)

Der Sohn Gottes

Der Sohn als Offenbarungsträger Gottes

Joh.1,18: Niemand hat Gott jemals gesehen…

Joh.4,24: Gott ist Geist…

I. Der Sohn vor der Fleischwerdung

Spr.8,22-23.30: 22. JHWH besaß mich im Anfang Seines Weges, als Vorderes Seiner Werke (w. Gewirkten) damals. 23. Vom Äon an bin ich eingesetzt, von Anbeginn (w. Hauptschaft) an, von den Vorzeiten des Erdlands an. 30. da stand ich Ihm als Werkmeister zur Seite und wurde zu Erquickungen Tag um Tag, mich erheiternd vor Seinem Angesicht allezeit.

Mi.5,1: Und du, Bethlehem1 Ephrata2, zu klein, um unter den Tausendschaften von Juda zu sein, aus dir wird mir herausgehen der Herrscher über Israel sein soll; seine Herausgehungen (wiederholtes Herausgehen; Elb. seine Ausgänge) sind von der Vorzeit, von den Tagen des Äons an.

Joh.17,5: Und nun verherrliche Du, Vater, mich bei Dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei Dir hatte, ehe die Welt war.

1. Bejit Lechem – Haus des Brotes

2 der Ort an dem Rahel ihren Sohn Benjamin gebar und starb, Gen.35,16-20

Sein unveränderliches Wesen

Das Wort (ο λογος/ ho logos)

Joh.1,1-3.14.18: 1. Im Anfang war das Wort und das Wort war bei/ mit/ zu Gott hingewandt, und Gott war das Wort (εν αρχη ην ο λογος και ο λογος ην προς τον θεον και θεος ην ο λογος). 2. Dieses war im Anfang bei/ mit/ zu Gott hingewandt. 3. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. 14. Und das Wort wurde Fleisch und zeltete unter uns und wir schauten Seine Herrlichkeit, die Herrlichkeit als des Einziggewordenen (μονογενους) vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. 18. Niemand hat Gott jemals gesehen; der einziggewordene Sohn (μονογενης υιος), der in der Leibesbucht des Vaters ist, Der hat Ihn kundgemacht.

Der Text will nicht aussagen, Jesus sei etwa DURCH das Wort Gottes in Maria erschaffen worden, sondern Jesus wird hier mit dem Wort selbst identifiziert. Das Wort ist der vollständige Ausdruck eines Gedankens (= geistiger Inhalt). Der Sohn ist der vollständige Ausdruck des Vaters (= Geist). Das Wort ist Teil von/ aus Gott, repräsentiert und bringt seine Absichten zum Ausdruck.

Das Wort Gottes (ο λογος του θεου/ ho logos tou theou)

Offb.19,13: …und Er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewande, und sein Name heißt: Das Wort Gottes.

Der einziggewordene Sohn/ Der einziggewordene Gott (ο μονογενης υιος/ ho monogenes hyios – ο μονογενης θεος/ ho monogenes theos)

Joh.1,14.18: 14. Und das Wort wurde Fleisch und zeltete unter uns und wir schauten seine Herrlichkeit, die Herrlichkeit als des Einziggewordenen (μονογενους) vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. 18. Niemand hat Gott jemals gesehen; der einziggewordene Sohn (o μονογενης υιος)/ der einziggewordene Gott (ο μονογενης θεος), der in des Vaters Schoß ist, der macht ihn kund.

Für diesen Text gibt es verschiedene Lesarten: „einziggewordener Sohn“ oder „einziggewordener Gott“ (z.B. die aramäischen Manuskripte). Welche man auch favorisieren mag, fest steht, dass der hier mit „einziggewordener“ Genannte einzig in seiner Art sein muss.

Gestalt Gottes (μορφη θεου/ morphe theou)

Phil.2,5-8: Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus ,er, der in Gestalt Gottes (εν μορφη θεου, Form Gottes) das Übereinssein/ die Übereinstimmung mit Gott (το ειναι ισα θεω) nicht wie einen Raub festhielt, sondern sich selber entleerte, Gestalt eines Sklaven annahm, in Art und Weise wie ein Mensch befunden wurde, sich selber erniedrigte und gehorsam wurde bis zum Tod…

Da Gott keine Gestalt hat, sondern Geist ist, verstehe ich den Text so, dass Gott sich von jeher im Sohn manifestierte, also Gestalt annahm, um mit den Geschöpfen in Kontakt zu treten.

Bild Gottes (εικων του θεου/ eikon tou theou)

Kol.1,15: …der das Bild (Abbild, Ebenbild) Gottes ist, des Unsichtbaren…

Abstrahlung der Herrlichkeit (απαυγασμα της δοξης/ apaugasma tes doxes)

Hebr.1,3: …der die Abstrahlung (Ausstrahlung, Abglanz) der Herrlichkeit (απαυγασμα της δοξης) ist und der Abdruck Seines Wesens (χαρακτηρ της υποστασεως αυτου)

Jesus trug während Seines irdischen Daseins im Fleisch nicht die Herrlichkeit Gottes:

Jes.53,2-3: 2. Und er ist wie ein Reis vor ihm aufgeschossen, und wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte nichts Ansehnliches und keinen Prunk, dass wir ihn ansahen und kein Aussehen, dass wir ihn begehrten. 3. Er war verachtet und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, und wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt; er war verachtet, und wir haben ihn für nichts gerechnet.

Ps.22,7-8: 7. Ich aber bin ein Wurm und nicht ein Mann, Schmach der Menschen und Verachteter des Volkes. 8. Alle, die mich sehen, spotten meiner; sie reißen die Lippen auf, schütteln den Kopf.

Er hat sich einigen Seiner Jünger nur ein einziges Mal in verherrlichter Form gezeigt:

Lk.9,32: Petrus aber und die mit ihm waren, waren beschwert vom Schlaf; als sie aber völlig aufgewacht waren, sahen sie seine Herrlichkeit und die zwei Männer, welche bei ihm standen.

Sein zweites Kommen wird allerdings in Herrlichkeit sein:

Mk.8,38: …wenn er kommen wird in der Herrlichkeit Seines Vaters mit den heiligen Engeln.

Mk.13,26: Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in Wolken mit großer Macht und Herrlichkeit.

Joh.17,5: Und nun verherrliche Du, Vater, mich bei Dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei Dir hatte, ehe die Welt war.

Abdruck Seiner Hypostasis (χαρακτηρ της υποστασεως αυτου/ charakter tes hypostaseos autou) – Abdruck Seiner Substanz, Seiner Essenz

Hebr.1,3: …der die Abstrahlung (Ausstrahlung, Abglanz) der Herrlichkeit (απαυγασμα της δοξης) ist und der Abdruck Seines Wesens (χαρακτηρ της υποστασεως αυτου)

Die Übereinstimmung mit Gott (ισα Θεω/ isa theo) – gleich in Qualität oder Quantität

Phil.2,5-8: 5. Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus, 6. Er, der in Gestalt Gottes (εν μορφη θεου, Form Gottes) das Übereinssein/ die Übereinstimmung mit Gott (το ειναι ισα θεω) nicht wie einen Raub festhielt, 7. sondern sich selber entleerte, Gestalt eines Sklaven annahm, in Art und Weise wie ein Mensch befunden wurde, 8. sich selber erniedrigte und gehorsam wurde bis zum Tod…

Die Übereinstimmung mit Gott als ursprünglicher Besitz ist Voraussetzung der Selbsterniedrigung, die Er vollzieht.

Die gesamte Fülle/ Vervollständigung der Gottheit (παν το πληρωμα της θεοτητος/ pan to pleroma tes theotetos)

Kol.2,9: …da in Ihm die gesamte Fülle (wörtl. Vervollständigung) der Gottheit leiblich wohnt…

Kol.1,19: … denn es war das Wohlgefallen der ganzen Fülle (wörtl. Vervollständigung), in ihm zu wohnen…

Gott (ο θεος/ ho theos)

Hebr.1,8-10: 8. Aber zu dem Sohn sagt Er: Dein Thron, o Gott (ο θεος), ist hinein in den Äon des Äons. Und: Der Stab der Geradheit ist der Stab Deiner Regentschaft. 9. Du liebst Gerechtigkeit und hasst Gesetzlosigkeit, deshalb salbte dich o Gott, Dein Gott mit Öl des Frohlockens neben (im Unterschied zu) Deinen Genossen. (Ps.45,7-8) 10. Und: „Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind Werke deiner Hände…“ (Ps.102,26)

Der Sohn ist kein zweiter Gott, sondern vielmehr das Abbild des unsichtbaren Gottes, das Seine Herrlichkeit ausstrahlt und Sein Wesen ausprägt. Der Ausdruck „Außer mir gibt es keinen Gott“ in Jes.44,6 widerspricht nicht dem Einssein Gottes, denn Jesus ist nicht außerhalb von Gott, sondern ER IST IN GOTT, im Vater und der Vater ist in Ihm (Joh.10,38)!

II. Während Seines irdischen Daseins im Fleisch

Seine Namen und Titel vor Seiner Auferstehung

  • Sohn Gottes (υιος θεου/ hyios theou) (z.B. Lk.1,35)
  • Sohn des Menschen/ Adams (υιος του ανθρωπου – hyios tou antropou) (z.B. Mt.9,6)
  • Jesus (Jahuschua, JHWH-Retter) (ιησους – iesous), der von Verfehlungen rettet (Mt.1,21)
  • Der Heiland/ der Retter (σωτηρ – soter) (Lk.2,11)
  • Emmanu-El, „Mit uns ist EL“ (εμμανουηλ, μεθ ημων ο θεος – Emmanuel, meth emnos ho theos) (Mt.1,23)
  • Messias/ Christos, Gesalbter (o μεσσιας, o χριστος – ho messias, ho christos)
  • Rabbi, Lehrer (ραββει – rabbei)
  • Das Lamm Gottes (ο αμνος του θεου – ho amnos tou theou), das die Verfehlung der Welt enthebt (Joh.1,29)
  • König Israels (ο βασιλευς ει του ισραηλ – ho basileus ei tou israel) (Joh.1,49)
  • Herr des Sabbats (κυριος του σαββατου – kyrios tou sabbatou) (z.B. Lk.6,5)
  • Der ideale Hirte (ο ποιμην ο καλος – ho poimen ho kalos) (Joh.10,11)

Er ist außerdem:

  • das lebendige Brot Gottes aus dem Himmel; das Brot des Lebens (Joh.6,33.35.51)
  • der tränkende Fels (1.Kor.10,5)
  • der Geber des lebendigen Wassers; der Geber des Wassers des Lebens (Joh.4,10; Offb.21,6)
  • das Licht der Welt (Joh.8,12)
  • die Auferstehung (Joh.11,25)
  • das Leben (Joh.11,25; Joh.14,6)
  • die Wahrheit (Joh.14,6)
  • die Tür zum Vater (Joh.10,9)
  • der Weg (Joh.14,6)
  • das Heil/ die Rettung (σωτηριον – soterion) für alle Völker

Des Weiteren:

  • wurde Ihm alle Autorität im Himmel und auf Erden gegeben (Mt.28,18)
  • sind die Dämonen untertan in Seinem Namen (Lk.10,17)
  • gehorchen Ihm Wind und Meer (Mk.4,41)
  • hat Er Autorität auf der Erde, Verfehlungen zu erlassen (Mk.2,10)
  • sind Seine Reden Geist und Leben (Joh.6,63)

Seine Namen und Titel nach Seiner Auferstehung

Der Erstgeborene aus den Toten (ο πρωτοτοκος των νεκρων/ ho prototokos ton nekron) – wörtl. der Vorher-Geborene

Offb.1,5: und von Jesus Christus, welcher der treue Zeuge ist, der Erstgeborene aus den Toten

Der Erstgeborene unter vielen Brüdern

Röm.8,29: Denn welche Er zuvor erkannt hat, die hat Er auch zuvor bestimmt, dem Bild Seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit Er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

Der Erstgeborene alljedes Erschaffenen (πρωτοτοκος πασης κτισεως – prototokos pases ktiseos)

Kol.1,15-18: 15. der das Bild des unsichtbaren Gottes ist, der Erstgeborene alljedes Erschaffenen (πρωτοτοκος πασης κτισεως).

Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit

1.Kor.1,24: Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit

Christus Jesus – unsere Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligung und Freilösung (χριστoς ιησους – σοφια, δικαιοσυνη, αγιασμος, απολυτρωσις – christos iesus – sophia, dikaiosyne, hagiasmos, apolutrosis)

1.Kor.1,30: Aus ihm aber seid ihr in Christus Jesus, der uns als Weisheit gemacht wurde von Gott und als Gerechtigkeit, außerdem auch Heiligung und Freilösung.

Jer.23,6: …dies wird Sein Name sein, mit dem man Ihn nennen wird: JHWH, unsere Gerechtigkeit.

Das Geheimnis Gottes, Christus (o μυστηριoν του θεου, χριστος – ho mysterion tou theou, christos)

Kol.2,2-3: 2. …zu allem Reichtum der Vollgewissheit des Verständnisses in Erkenntnis des Geheimnisses des Gott-Vaters, Christus, 3. in welchem verborgen sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

III. Nach Seiner Himmelfahrt

  • Christus Jesus (der Titel Seiner Erhöhung, nur bei Paulus als Abgrenzung zu Jesus Christus und dem Evangelium der Beschneidung) (z.B. 1.Kor.1,30)
  • Hohepriester (Hebr.5,5)
  • Mittler Gottes und der Menschen (μεσιτης θεου και ανθρωπων – mesites theou kai anthropon) (1.Tim.2,5)
  • Versöhner Gottes und der Menschen (z.B. Kol.1,21)
  • Haupt der Herausgerufenen, die Sein Leib ist (Eph.1,22; Kol.1,18)
  • Herr der Herren (Offb.19,16)
  • Regent der Regenten (Offb.19,16)
  • Herr (κυριος – kyrios) (Apg.2,36)
  • Richter (Joh.5,22; Apg.10,42; 2.Kor.5,10)
  • Alpha und Omega, Erster und Letzter, Anfang und Vollendung (Offb.22,13)
  • Der Lebendige (Offb.1,17)
  • Anfang der Schöpfung Gottes (a. L. Anfang der Herausgerufenen Gottes) (αρχη της κτισεως του θεου – arche tes ktiseos tou theou) (Offb.3,14)
  • Der AMEN, der treue und wahrhaftige Zeuge (ο αμην ο μαρτυς ο πιστος και αληθινος – ho amen ho martys ho pistos kai alethinos) (Offb.3,14)

Außerdem:

  • hat Er im Anfang das Erdland gegründet und die Himmel sind Seiner Hände Werk (Hebr.1,10)
  • ist alles (das Sichtbare und Unsichtbare, das auf dem Erdland und das in den Himmeln) durch Ihn und für Ihn erschaffen (Kol.1,16)
  • hat Gott durch Ihn die Zeitalter (Äonen) gemacht (Hebr.1,2)
  • ist Ihm alles unterworfen worden (1.Kor.15,27)
  • trägt Er alles durch seine machtvolle Proklamation (Hebr.1,3)

Die gemeinsamen Namen und Titel von Vater und Sohn

Textstellen, die sich im Alten Testament auf JHWH, im Neuen Testament jedoch auf Jesus beziehen:

Jes.45,22-24: …ich bin EL und keiner sonst. Ich habe bei mir selbst geschworen, aus meinem Mund ist Gerechtigkeit hervorgegangen, ein Wort, das nicht zurückkehrt: Ja, jedes Knie wird sich vor mir beugen, jede Zunge mir schwören und sagen: Nur in JHWH… sind Rechtfertigung und Stärke.

Phil.2,9-11: Darum hat Gott Ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesus jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen und jede Zunge bekenne, dass Jesus Herr (kyrios) ist, zur Ehre Gottes des Vaters.

Jes.33,22: Denn JHWH ist unser Richter, JHWH ist unser Gesetzgeber, JHWH ist unser Regent, er, er wird uns retten.

Apg.10,42: …dass er der von Gott verordnete Richter der Lebenden und der Toten ist.

Joh.5,22: Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren.

Jes.43,11: Ich, ich bin JHWH, und außer mir ist kein Retter.

Jes.44,6: So spricht JHWH, der Regent Israels und sein Erlöser, JHWH der Heere: Ich bin der Erste und ich bin der Letzte und außer mir ist kein Elohim.

Lk.2,11: Denn euch ist heute der Retter geboren, welcher ist Christus der Herr.

Apg.4,12: Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.

1.Joh.4,14: Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt.

Joh.4,42: Wir glauben nicht mehr um deines Redens willen, denn wir selbst haben gehört und wissen, dass dieser wahrhaftig der Retter der Welt ist.

Sach.14,5: Und es kommt JHWH, mein Elohim, ja alle Heiligen kommen mit dir.

1.Thess.3,13: …bei der Ankunft unseres Herrn Jesus mit allen seinen Heiligen.

Dan.3,33: Sein Reich ist ein äonisches Reich, und seine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht.

2.Petr.1,11: Denn so wird euch reichlich gewährt werden der Eingang in das äonische Reich unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus.

Jes.40,9-11: 9. Siehe da: Euer Elohim! 10. Da! JHWH, mein Herr, in Kraft kommt Er, und sein Arm ist Herrscher für ihn. Da! Sein Lohn ist mit ihm und sein Erworbenes ihm angesichts. 11. Wie ein Hirte hirtet Er Seine Herde, mit seinem Arm schart Er die Lämmlein, und in seinem Bauschigen trägt Er sie, Kindersäugende lenkt Er.

Ps.23,1: JHWH ist mein Hirte, nicht habe ich Mangel.

Hes.34,15: Ich, ich hirte mein Kleinvieh, und ich, ich lasse sie lagern, spricht JHWH, mein Herr.

Joh.10,11: Ich bin der gute Hirte

Joh.10,16: Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof sind; auch diese muss ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.

Joh.10,27: Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir und ich gebe ihnen äonisches Leben…

Hebr.13,20: Der Gott des Friedens, der den großen Hirten der Schafe aus den Toten heraufgeführt hat…

Jer.17,10: Ich, JHWH, bin Untersucher des Herzens, Prüfer der Nieren, um jedermann zu geben gemäß seinem Weg, gemäß der Frucht seiner Handlungen.

Offb.2,23: …und alle Versammlungen werden erkennen, dass ich, ja ich, der die Nieren und Herzen Erforschende bin und ich werde euch geben, einem jeglichen gemäß euren Werken.

Ps.16,2: Ich habe zu JHWH gesagt: Du bist mein Herr (hebr. Adonai, eine Mehrzahlform)…

1.Kor.8,6: …so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind… und ein Herr (kyrios), Jesus Christus, durch den alle Dinge sind… (Wenn alle geschaffenen Dinge durch Jesus geschaffen wurden, so kann er selbst kein Geschöpf sein.)

5.Mose 10,17: Denn der JHWH, euer Elohim, er ist der Elohim der Elohim und der Herr der Herren, der EL, der große, mächtige und gefürchtete…

Ps.136,1-3: Danket JHWH, denn gut ist es, denn für äonisch ist seine Güte. Danket dem Elohim der Elohim, denn für äonisch ist seine Güte. Danket dem Herrn der Herren, denn für äonisch ist seine Güte.

Dan.2,47: In Wahrheit, euer Elah, er ist Elah der Elahin und Herr der Regenten.

Offb.17,14: …und das Lamm wird sie überwinden; denn es ist Herr der Herren und Regent der Regenten

Offb.19,16: Und er trägt auf seinem Gewand und an seiner Hüfte einen Namen geschrieben: Regent der Regenten und Herr der Herren.

Jes.44,6: So spricht JHWH, der Regent Israels und sein Erlöser, JHWH der Heere: Ich bin der Erste und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Elohim. (s.a. Hiob 19,25).

Jes.48,12: Höre auf mich, Jakob, und Israel, mein Berufener! Ich bin, der da ist, ich der Erste, ich auch der Letzte.

Jes.41,4: Der Rufer die Generationen von Anbeginn, ich, JHWH, bin der Erste

Offb.1,17-18: …Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ich war tot, und siehe ich bin lebendig von Äon zu Äon… (s.a. Offb.2,8)

Jes.44,6: So spricht JHWH, der Regent Israels und sein Erlöser, JHWH der Heere…

Joh.1,49: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der Regent Israels.

Sach.2,14: Jubele und freue dich, Tochter Zion! Denn siehe, Ich komme und werde in deiner Mitte wohnen, spricht JHWH.

Offb.1,8: Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der ist und der war und der kommt (es scheint die übersetzte Variante des Gottesnamens JHWH zu sein) der Allhaltende.

Offb.1,4-5: Gnade euch und Friede von dem, der ist und der war und der kommt… und von Jesus Christus…

Offb.1,7: Siehe, Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben….

Offb.22,12-13: Siehe, ich komme bald… Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und die Vollendung.

Offb.22,20: Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. Amen, komm, Herr Jesus!

2.Mose 3,14: Da sprach Gott zu Mose: Ich bin, der ich bin….Du sollst zu den Söhnen Israel sagen. Der ‘Ich bin’ hat mich zu euch gesandt.

Joh.8,58: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich. Da hoben sie Steine auf, um auf ihn zu werfen.

Joh.18,4-6: …Wen sucht ihr?… Jesus den Nazoräer. Er spricht zu ihnen: Ich bin es… Als er nun zu ihnen sagte: Ich bin es, wichen sie zurück und fielen zu Boden.

Ps.45,7-8: 7. Dein Thron, Elohim, besteht für den Äon weiterhin, ein Zepter der Aufrichtigkeit ist das Zepter deiner Regentschaft. 8. Du liebst Gerechtigkeit und hasst Gesetzlosigkeit, darum salbte dich, Elohim, dein Elohim mit Öl der Wonne, mehr als deine Verbündeten.

Hebr.1,8-9: 8. Dein Thron, o Gott, ist für den Äon des Äons, und ein Zepter der Aufrichtigkeit ist das Zepter deiner Regentschaft. 9. Du liebst Gerechtigkeit und hasst Ungerechtigkeit, deshalb salbte dich, o Gott, dein Gott mit Öl des Frohlockens mehr als deine Genossen.

Ps.33,6: Durch JHWHs Wort sind die Himmel gemacht, und all ihr Heer durch den Geistwind seines Mundes.

Hebr.1,2: …spricht Er am letzten dieser Tage zu uns im Sohn, den Er zum Erben von allem gesetzt und durch den Er auch die Äonen (Zeitalter) gemacht hat.

Hebr.1,10-12: 10. Und: Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind Werke Deiner Hände; 11. sie werden untergehen, Du aber bleibst; und sie alle werden veralten wie ein Kleid, 12. und wie ein Gewand wirst Du sie zusammenwickeln, und sie werden verwandelt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht vergehen. (in Folge von Vers 7 „in Bezug auf den Sohn aber…“)

Hebr.13,8: Jesus Christus, gestern und heute, derselbe auch für die Äonen.

Der Sohn als das Wort JHWH’s ist Sein ewiger Besitz. Gott hat sein eigenes Wort und seine Weisheit nicht geschaffen, sie sind sein ewiger Besitz.

5.Mo.32,3-4: 3. Denn den Namen JHWH rufe ich aus: Gewähret Größe unserem Elohim! 4. Der Fels makellos ist sein Wirken, denn all Seine Wege sind Gerechtigkeit; ein EL der Treue und ohne Trug, gerecht und gerade ist Er.

1.Kor.10,5: …und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete, der Fels aber war der Christus.

Ps.47,3.8-9: 3. Denn JHWH, der Oberste, ist gefürchtet, der große Regent über all das Erdland. 8. Denn Regent all des Erdlands ist Elohim… 9. Elohim regiert über die Nationen, Elohim hat Sitz auf Seinem heiligen Thron.

Sach.14,9: Und JHWH wird zum Regenten über all das Erdland; an jenem Tag wird JHWH Einer sein und sein Name Einer.

Offb.11,15: Es wurde die Regentschaft des Kosmos unseres Herrn und seines Christus und Er wird regieren hinein in die Äonen der Äonen. Amen.

Offb.22,1: Und er zeigte mir einen Strom von Wasser des Lebens… der hervorging aus dem Thron Gottes und des Lammes. (Der Thron Gottes ist auch der Thron des Lammes)

Wie viel Ehre gebührt Jesus Christus? Dürfen Bitten und Lobpreis an Ihn gerichtet werden?

Joh.5,23: …damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht…

Apg.7,59-60: Und sie steinigten den Stephanus, der betete (anrief) und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Und niederkniend rief er mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu!

Apg.9,10.13-17: Es war ein Jünger in Damaskus… und der Herr sprach zu ihm in einer Erscheinung… Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wie viel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem getan hat. Und hier hat er Vollmacht von den Hohepriestern, alle zu binden, die deinen Namen anrufen. Der Herr aber sprach: Geh hin! Denn dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, meinen Namen zu tragen… Denn ich werde ihm zeigen, wie vieles er für meinen Namen leiden muss… Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus

Apg.9,20-21: Und sogleich predigte er in den Synagogen Jesus, dass dieser der Sohn Gottes ist. Alle aber, die es hörten, gerieten außer sich und sagten: Ist dieser nicht der, welcher in Jerusalem die zugrunde richtete, die diesen Namen anrufen

Apg.22,16: Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst! (Die Rede ist von Jesus; s.a. Apg.9,14.21; 19,13; 22.16)

1.Kor.1,2: …den Geheiligten in Christus…samt allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, ihres und unseres Herrn.

Phil.2,9: …damit in dem Namen Jesus jedes Knie sich beuge…und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Hebr.1,6: Und wenn er den Erstgeborenen wieder in den Erdkreis einführt, spricht er: Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten.

Offb.1,5-6: …Jesus Christus, der der treue Zeuge ist, der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde! Dem , der uns liebt und uns von unseren Sünden erlöst hat durch sein Blut und uns gemacht hat zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater: Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Äon zu Äon! Amen.

Offb.5,13-14: Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meer ist, und alles was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm den Lobpreis und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Äon zu Äon! Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

Offb.22,20: Amen, komm Herr Jesus! (Das ist ein Gebet, da die Person Jesu direkt angesprochen wird.)

1.Joh.2,23: Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater.

1.Joh.5,11-12: Und dies ist das Zeugnis (das Gott über seinen Sohn bezeugt hat): dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn nicht hat, hat das Leben nicht.

In welchem Namen ist die Rettung?

Joel 3,5: Und es wird: Jeder, der im Namen JHWHs ruft, wird entkommen (shall escape)

Apg.2,21: Und es wird sein: Jeder, der irgend den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.

Röm.10,12-13: Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn derselbe ist Herr aller und reich für alle, die ihn (Christus) anrufen; ‚denn jeder, der irgend den Namen des Herrn (Christus ist der Herr – siehe 1.Kor.8,6!) anruft, wird errettet werden‘.

Der ganze Abschnitt ab Vers 4-13 handelt von der Glaubensgerechtigkeit in Christus und da es keinen anderen Namen gibt, in dem wir gerettet werden – Apg.4,12, so müssen wir auch den Namen Jesus anrufen, um gerettet zu werden! Wobei ‘anrufen’ mehr bedeutet als nur einen Namen auszusprechen. Es bedeutet, sich an jemanden zu wenden, an jemanden appellieren, um Hilfe bitten, herbeirufen.

Apg.4,12: Und es ist in keinem anderen die Rettung; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.

Jer.23,6: …dies wird Sein Name sein, mit dem man Ihn nennen wird: JHWH, unsere Gerechtigkeit. (Jer.33,16)

1.Kor.1,30: …Christus Jesus, der uns geworden ist Weisheit von Gott und Gerechtigkeit und Heiligkeit und Freilösung…